Christina Höne…

…ist schon ganz gespannt auf die Eindrücke und ist im Rahmen ihrer Bachelorarbeit auf das Projekt für »besondere Geschwister« aufmerksam geworden…

Christina, eigentlich nur unter Tina bekannt, studiert Sonderpädagogik in Hannover und ist 23 Jahre.

Sie schreibt über sich:

Ich bin über eine Internetseite auf das Mindener Geschwisterprojekt gestoßen. Nachdem ich ein wenig über das Projekt gelesen habe, bin ich mit Frau Walckhoff (Koordinatorin des Projekts) in Kontakt getreten.

Ich habe ihr über mein Vorhaben und meine Ideen berichtet. Denn ich möchte für meine Bachlorarbeit mir die Rolle von Geschwisterkindern genauer anschauen.

Dafür habe ich schon ein wenig in der Literatur nachgeschlagen und bin dabei auf eine für mich bewegende Aussage von einem Jugendlichen gestoßen.

„Menschen sind nicht behindert, Menschen werden behindert gemacht. Und das trifft auf jeden Fall zu. So wird meine Schwester als behindert angesehen, würde es normal sein auf der Welt, würde sich darüber niemand mehr Gedanken machen.“

Über die Zeit beim Geschwisterprojekt würde ich mir wünschen weitere Erfahrungen sammeln zu können und über den Austausch mit den Geschwistern ihre Rolle in der Familie kennen zu lernen.

Nun noch kurz zu mir:

Ich heiße Christina und bin eigentlich nur unter Tina bekannt, so dass ihr mich auch gerne so nennen könnt. Ich bin für mein Studium nach Hannover gezogen und wohne dort nun schon fast drei Jahre. Am Wochenende fahre ich meistens zu meiner Familie. Wir, dazu zählen meine Eltern, mein Bruder (20 Jahre) und unser Hund Emmy, wohnen in der Nähe von Cloppenburg.

Ich verbringe gerne Zeit mit meinen Freunden, meiner Familie und liebe es mit Emmy lange Spaziergänge zu machen. Ich spiele im Musikverein Klarinette und arbeite neben dem Studium beim familienunterstützenden Dienst.

Aber wie bin ich nun zu diesem Berufsfeld gekommen? Durch die Fachoberschule und den zahlreichen Praktika durfte ich erfahren, wie viel Freude mir der Umgang mit Menschen bereitet. Besonders habe ich die Arbeit mit behinderten Kindern und Jugend-lichen geschätzt, sowie mit ihren Angehörigen. Sodass ich mich nun auf die Zeit beim Mindener Geschwisterprojekt sehr freue.

Vielleicht schon bis ganz bald :)

Eure Tina