Jonas, Rebekka und die Flaschenpost — ein Roman über besondere Geschwister

Wie jeden Monat war auch am letzten Freitag im Februar wieder GeschwisterTreff. Wir haben uns in der Mindener Stadtbibliothek getroffen. Denn das Thema dieses GeschwisterTreffs war ein Buch. Oder genauer gesagt: das Manuskript zu einem Jugendbuch …

Lea Löwenherz_Ausschnitt

Die Autorin des Romans — Regina Nagel — ist seit Geburt Herzpatientin und hat schon ein Kinderbuch über Lea geschrieben — ein tapferes kleines Mädchen, das mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen ist. Während sie das Buch geschrieben hat, hat sie sich — und dann auch ihre jüngere Schwester — gefragt, wie es eigentlich ihrer kleinen Schwester als Kind damit gegangen ist, dass sich die ganze Sorge der Eltern auf sie — also die kleine Regina — konzentriert hat, als sie beide noch Kinder waren. Das Buch heißt »Lea Löwenherz«.

Jetzt wartet die Autorin selber auf ein Spenderherz, und um die Wartezeit zu verkürzen hat sie einen Jugendroman über das Geschwisterthema geschrieben. Die Hauptfiguren des Buches, Jonas und Rebekka, sind zwei Jugendliche, die beide einen Bruder bzw. eine Schwester haben, die Sorgenkinder sind. Die Geschichte beginnt mit einer Flaschenpost — und ist richtig spannend!

Die Expertenrunde in der StaBi

Expertenrunde in der StaBi …

Frau Nagel hat uns gefragt, ob wir das Buch lesen und ihr einige Fragen beantworten würden: ob die Geschichte glaubwürdig ist, ob die Figuren autentisch sind und welchen (Unter)Titel wir gut fänden … Fachleute, die bei Verlagen Antworten auf solche Fragen suchen nennt man Lektoren. Wir haben also in der StaBi Lektorenarbeit gemacht. 12 Leseratten zwischen 8 und 21 saßen zusammen und haben als richtiges Expertengremium über das Buch debattiert. Die Ergebnisse zu den einzelnen Fragen haben wir jeweils in einem VideoClip festgehalten, damit Frau Nagel sozusagen auch ein bisschen dabei sein kann.

Das Pfahlhaus am Bodensee ... ©JvdV 2017

Pfahlhaus am Bodensee … ©JvdV 2017

Zum Schluss haben wir noch überlegt, wie das Cover aussehen könnte. Die Idee: von allen wichtigen Motiven aus dem Buch — die Flaschenpost, der Angelsteg, das Haus am See, die Fahne, das Boot, die stille Bucht, das Versteck im Bahnhof — malen die TeilnehmerInnen ein Bild, das dann wie Memoriekärtchen nebeneinander gelegt die Buchillustration ergeben.

Als ich mit Frau Nagel telefonierte und ihr von unseren Ideen für die Covergestaltung erzählte, schwieg sie eine Weile … und sagte dann: »Die Idee hatte ich auch!« Also Gänsehautfeeling inklusive …

So, mehr wird jetzt aber wirklich nicht verraten! ;-)

Apropos: Als Abonnentin oder Abonnent unseres Infobriefs erfahrt Ihr, erfahren Sie sofort, wenn das Buch erschienen ist. Versprochen!

Bis alle da waren haben wir erst noch den Schriftzug besondere Geschwister für den Film über die ZukunftsWerkstatt gemalt Bis alle da waren haben wir erst noch den Schriftzug »besondere Geschwister« für den Film über die ZukunftsWerkstatt gemalt