Rückenwind vom Elternverein!

Wir haben versprochen:

Kein Geschwisterkind soll aus finanziellen Gründen zuhause bleiben müssen!

Das ist mutig, denn ab 2018 bekommt das Geschwisterprojekt der Mindener Lebenshilfe keine Förderung mehr von Aktion Mensch. Und damit es kein leeres Versprechen ist muss das Geld dafür ja erst einmal in der Kasse sein.

Für die Reitfreizeit im Kellerwald, die wir— weil es den Kindern in diesem Jahr so gut gefallen und gut getan hat — auch 2018 in der 2. Osterferienwoche anbieten wollen, können wir dieses Versprechen getrost geben. Denn der »Elternverein für das behinderte Kind Minden e.V.« hat uns 2.000 € geschenkt!

Hermann Beckedans und Steffen Bock vom Elternverein kamen ins Lebenshilfe-Center. Celina, Teilnehmerin der ZukunftsWerkstatt anno2039 erzählte begeistert und anschaulich, wie Geschwisterkinder und -jugendliche sich eine Stadt vorstellen, in der es allen Menschen so gut geht, dass besonderen Geschwister ihre Zukunft planen können, ohne dass die Besonderheiten ihrers Bruders oder ihrer Schweyster ein Handicap für ihre eigene Lebensgestaltung darstellen.

© MT | Lebenshilfe-Geschäftsführer Jochen Rogmann, Projektleiterin Katharina Walckhoff, Herrmann Beckebans und Steffen Bock vom Elternverein und Projektteilnehmerin Celina Bahr im Gespräch bei der Spendenübergabe.

© MT | Lebenshilfe-Geschäftsführer Jochen Rogmann, Projektleiterin Katharina Walckhoff, Herrmann Beckebans und Steffen Bock vom Elternverein und Projektteilnehmerin Celina Bahr im Gespräch bei der Spendenübergabe.

Frau Rickert vom Mindener Tageblatt war bei dem Treffen dabei und schreibt: »… die Elternvertreter sind beeindruckt von den bisherigen Ergebnissen des Projekts. Geschwister von Menschen mit Behinderung seien häufig reflektierter als Gleichaltrige …«, zitiert sie Steffen Bock. Als Vater von zwei inzwischen erwachsenen Töchtern mit und ohne Behinderung weiß er, wovon er redet. Auch Steffen Beckedans ist besonderer Vater. Spannend war, wie zwischen den beiden Vätern eine lebhafte Diskussion mit verschiedenen Standpunkten dazu entstand, wieviel Engagement Eltern von ihren »gesunden« Kindern bei der späteren Betreuung und Begleitung des gehandicapten Bruders oder der Schwester erwarten dürfen. Jede Familie muss dabei ihr eigenes Gleichgewicht finden, darüber waren sich alle einig. Aber so wie früher, als die Geschwister automatisch die Aufgabe — und nicht selten auch die Rolle — der Eltern übernehmen mussten, ist es heute nicht mehr.

Wenn Sie sich von diesem Beispiel inspirieren lassen wollen und ebenfalls etwas für die besonderen Geschwister übrig haben, finden Sie hier unser Spendenkonto:

Lebenshilfe Minden e.V.
VolksBank Mindener Land e.G.
IBAN: DE84 490601270987655100
Verwendungszweck: besondere Geschwister Minden

besonderen Geschwister